Affekt

Rasch entstehende, große Intensität erreichende und danach sehr schnell abklingende emotionale Erregung und Gefühlswallung, die sowohl auf der positiven Emotionsdimension verlaufen kann (Jubelstürme, Begeisterungsausbrüche) als auch im Unlustbereich entsteht (Wut, Jähzorn, Erschütterung).

Der Affekt wird von heftigen Ausdrucksbewegung(en) begleitet, ist mit vegetativen Funktionsänderungen gekoppelt und erzeugt kurzzeitig grundlegend andere handlungsregulatorische Bedingungen (-Affekthandlung). Affektneigung und -stärke sind eng an die Temperamentsbesonderheiten gebunden. Affektkontrolle verlangt Selbstbeherrschung. Belastungsmaß und Ermüdungsgrad im Training sowie zusätzlicher Leistungsdruck in Wettkampfsituationen können die Entstehung von Affekten begünstigen. Sie können sich bei direktem Gegnerkontakt auf einzelne Kontrahenten richten, auch eigene Mannschaftskameraden treffen, aber auch Schieds- und Kampfrichter anzielen und nicht selten die eigene Person und das Wettkampfgerät beinhalten. [47; 44]

 

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