Ball

1. Kugelförmiges Spiel- und Sportgerät (Rugby-Ball eiförmig) zum Weifen, Fangen, Schlagen, Stoßen und Rollen, das spartartspezifisch ein Hohl- oder Vollball (mit Ausnahme des Federballs) von unterschiedlicher Größe und Masse ist.

Seine äußere Hülle kann aus Leder, Gummi, Filz oder verschiedenen Kunststoffen bestehen. Die Lederbälle der Mannschaftssportspiele enthalten eine mit Luft gefüllte Gummiblase. Die Maße und das Material des Balls für Frauen und Männer müssen im Leistungssport den Regeln der internationalen Föderationen entsprechen und definierte Sprungeigenschaften aufweisen. Maße und Masse der Bälle für männliche und weibliche Jugendliche sowie jüngere Altersklassen werden im allgemeinen von den nationalen Verbänden festgelegt. Bei offiziellen internationalen Veranstaltungen und Länderspielen ist die Verwendung eines vom jeweiligen internationalen Verband genehmigten Balls mit Gütezeichen vorgeschrieben. Der Ball gehört vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter unter motorischen Aspekten zu den natürlichsten und vollkommensten Spielobjekten. Die historische Entwicklung des Balls läßt sich sehr weit zurückverfolgen. In der Frühzeit bestanden Bälle aus Naturprodukten, z. B. Kokosnüssen, Flechtwerk aus Pflanzenfasern, Lederhüllen mit Filz-, Haar- oder Wollfüllung, Tierblasen u. ä. In der Antike war bereits der Hohlball bekannt. Gegenwärtig gelten folgende Ballmaße: 

 

 

Umfang in cm

Masse in g

Basketball

75-78

600-650

Federball

 

 

4,7-5,5
(im Freien etwa 10,9)

Fußball

68-71

396-453

Handball/Frauen

54-56

325-400

Handball/Männer

58-60

425-475

Hockeyball (Kugel)

22,5-23,5 156-163

Rugbyball (eiförmig)
größter Umfang

76,2-78,7

382-425

 kleinster Umfang

61,0-64,1

 

Tennis

6,35-6,67 56,7-58,74

Tischtennis

11,43-12,70

2,4-2,53

Volleyball

64–66

270-280

Wasserball

68-71

400-450

2. Umgangssprachliche Bezeichnung für das Verhalten bzw. die Eigenschaften des sich bewegenden Balls, z. B. schwieriger Ball, Flatterball, Aufsetzerball, schwer zu berechnender Ball u. ä.

3. Nach internationalen Wertungsvorschriften genormtes Handgerät in der Rhythmischen Sportgymnastik: Maße: Durchmesser: 18 bis 20 cm
Masse: mindestens 400g  
Material: Gummi oder Weichplaste

4. Eine der Wettkampfdisziplinen in der Rhythmischen Sportgymnastik.

In den Kürübungen mit B. müssen laut internationalen Wertungsvorschriften verschiedene Varianten des Werfens/Fangens, Prellens/Fangens, Rollens/Aufnehmens sowie Schwingens und Balancierens enthalten sein. Durch Rollen und Prellen auf verschiedenen Körperteilen können attraktive und originelle Elemente entwickelt werden. [12;10]

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