Beeindruckbarkeit

Stärke, Dauer und Nachhaltigkeif der emotionalen Regungen und Reaktionen, die durch Objektwahrnehmung und Erlebnisverarbeitung ausgelöst werden.

Ausgeprägte oder geringe Beeindruckbarkeit ist vorrangig temperamentsabhängig. Große Beeindruckbarkeit äußert sich in einem intensiven und reichen Gefühlsleben. Dabei kann sich der Bogen von einer stark motivierenden Begeisterungsfähigkeit bis zu einer handlungslähmenden Betroffenheit spannen. Geminderte Beeindruckbarkeit reduziert die Wahrscheinlichkeit massiver Gefühlswallungen und begünstigt eine nüchterne und rationale Situationsbewertung und Problembetrachtung. Der Ausprägungsgrad der Beeindruckbarkeit eines Sportlers prägt seine Gefühlsäußerungen bei Erfolg (Freude, Ergriffenheit) und Mißerfolg (Wut, Enttäuschung), beeinflußt das aktuelle Angriffspotential im Leistungsverlauf (Mobilisierungseffekte oder leistungsminderndes Überwältigtsein) und differenziert auch die Anteile emotionaler und rationaler Komponenten in Urteils- und Entscheidungsprozessen, die im Leistungsvollzug erforderlich sind. [44]

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