Bewegungsfertigkeit

Durch Lern- und Übungsvorgänge auf der Grundlage motorischer Fähigkeiten herausgebildete, weitgehend automatisierte Komponente der motorischen Tätigkeit.

Im Sport kann es sich dabei sowohl um ganze relativ stabile Bewegungshandlungen (z.B. Sprünge, Würfe) als auch um automatisierte Teilhandlungen bzw. Operationen (z.B. in den Sportspielen) handeln. Bewegungsfertigkeiten sind Aspekte des konkreten, individuellen koordinativen Aneignungsgrades sportlicher Techniken. Neben diesen motorischen oder auch sporttechnischen Fertigkeiten werden die elementaren (grundlegenden) Fertigkeiten (Grundformen der Bewegung wie Laufen, Springen, Klettern, Werfen u.a.) unterschieden.

Die Aneignung von Bewegungsfertigkeit wird durch das Ausprägungsniveau motorischer Fähigkeiten mitbestimmt, während Bewegungsfertigkeiten auch zur Entwicklung dieser Fähigkeiten beitragen. Die Aneignung, Vervollkommnung und Perfektionierung (Automatisierung) von Bewegungsfertigkeiten ist ein Ziel des motorischen Lernens innerhalb des Techniktrainings. In der Sportpraxis wird häufig jede Bewegungshandlung, die eine sportliche Technik realisiert, als Bewegungsfertigkeit bezeichnet, was im Widerspruch zur obigen Definition steht. [19;26]

= Fertigkeit, motorische

Bewegungsfertigkeit
Elementarische motorische Fertigkeiten

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