Demographie

Wissenschaftsdisziplin, die die Gesetzmäßigkeiten, Ursachen und Folgen der Bevölkerungsstruktur, -bewegung und -entwicklung erforscht.

Die Demographie bedient sich zunehmend statistischer Verfahren und mathematischer Modelle (etwa zur Vorhersage von Bevölkerungsentwicklungen). Zentrale Variable der Demographie sind vor allem Bevölkerungsgröße, Altersaufbau, Fruchtbarkeitsraten, Zugehörigkeit zu sozialen Schichten, Sterblichkeit, Migrationen. Die Geschichte der Demographie reicht bis ins 17. Jahrhundert und ist eng mit ökonomischen und politischen Fragestellungen verknüpft. Hervorragender Begründer und Vertreter der Bevölkerungslehre war PETTY, der u. a. die Folgen der Bevölkerungsvermehrung auf die Entwicklung des Reichtums einer Nation untersuchte. In der Folgezeit wurde die Demographie u. a. von den Ökonomen STUART, SMITH und RICARDO als Bestandteil der Ökonomie weiterentwickelt. [31]

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