Effektivitätskoeffizient

Mathematischer Ausdruck für den Grad der Ausnutzung des vorhandenen konditionellen Fähigkeitspotentials bei der Realisierung sportlicher Handlungen.

Nach DJACKOV (1973) besteht zwischen dem sporttechnischen Niveau und dem Grad der Verausgabung des physischen Potentials, bezogen auf ein sportliches Resultat, eine umgekehrt proportionale Abhängigkeit. Er entwickelte auf dieser Grundlage die Formel für den Effektivitätskoeffizienten: x = W/H, wobei durch x der Effektivitätskoeffizient, W das Bewegungspotential und H der sportliche Leistungswert ausgedrückt wird. Der ermittelte Quotient gibt Aufschluß über die Fähigkeit eines Sportlers, die vorhandenen konditionellen Fähigkeiten bei der Ausführung sportlicher Handlungen effektiv umzusetzen und stellt damit ein globales Maß für die technisch- koordinative Leistungsfähigkeit dar. Voraussetzung für das Errechnen des Effektivitätskoeffizienten ist die Objektivierbarkeit des leistungsbestimmenden konditionellen Potentials sowie der Leistungskennwerte. Er ist daher nur für Sportarten mit meßbaren Parametern anwendbar. Praktische Erfahrungen mit der Anwendung des Effektivitätskoeffizienten liegen u. a. im Kanurennsport und im Wasserspringen vor. [26]

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