Einstellung

Unterschiedlich stark verfestigte und generalisierte subjektive Richtungs- und Verhaltensdisposition, die das individuelle Handeln, Erleben und Bewerten orientiert und modifiziert.

Einstellungen beinhalten stets ein Beziehungsgefüge zwischen Person und Sachverhalten, wobei das handelnde Subjekt zu sich selbst Einstellungen entwickelt, die sich im Selbstbild manifestieren. Einstellungen lassen sich klassifizieren in Subjektpositionen zu gesellschaftlichen Verhältnissen, sozio-kulturellen Tatbeständen, politischen Ereignissen und sozialen Gegebenheiten, zu Aufgaben und Tätigkeitsbedingungen, zu anderen Menschen und Personengruppen sowie zur eigenen Person. Einstellungen bedingen eine charakteristische Handlungs- und Reaktionsbereitschaft, können Wahrnehmungsvorgänge beeinflussen und Urteilsprozesse tendenziell lenken. Die Einstellungen, die der Sportler zur Trainingskonzeption, zu einzelnen Trainingsmitteln, zum Vorbereitungsregime auf Wettkampfhöhepunkte, zu typischen Wettkampfbedingungen und einzelnen Gegnern einschließlich der Subjektposition zum eigenen Leistungsprofil und zur aktuellen Form entwickelt, bilden wesentliche motivierende Bedingungen in der individuellen Antriebsregulation. [ 44]

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