Eistanz

Disziplin des Eiskunstlaufens, in der nur tänzerische Bewegungsformen, aber keine Sprünge u. a. akrobatischen Elemente zugelassen sind.

Das Wettkampfprogramm besteht aus:

– Pflichttanzen: Durch die ISU werden aus insgesamt 17 Pflichttänzen jeweils 4 Pflichttänze für eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren im voraus festgelegt. Davon werden dann zwei Pflichttänze vor dem ersten Training am Wettkampfort für den aktuellen Wettkampf ausgewählt.

– Originaltanz (Spurenbildtanz): Für diesen Programmteil werden durch die ISU der Rhythmus und das Zeitmaß ebenfalls immer für eine Periode von zwei Jahren im voraus festgelegt.

– Kürtanz: Die Dauer des Kürvortrages beträgt 4 Minuten. Die Wertung für das Kürtanzen setzt sich aus einer A-Note für den technischen Wert und einer B-Note für den künstlerischen Ausdruck zusammen.

Das Paar, das aus einer Dame und einem Herren bestehen muß, soll sich der Musik anpassen. Bewertet werden die Schrittvielfalt, das kantenreine Laufen und die Musikalität. Die Harmonie zwischen den

Partnern drückt sich in dem spiegelbildlichen Laufen der Partner aus. Wesentliche Elemente des E. sind Hebungen, die nur bis in Hüfthöhe und mit höchstens eineinhalb Drehungen ausgeführt werden dürfen.

Sprünge sind auf halbe Drehungen begrenzt.

Die Pflichttänze gehen mit dem Faktor 2 x 0,2, der Originaltanz mit dem Faktor 0,6 und die Kür mit 1,0 in das Gesamtergebnis ein. [61]

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