Emotion

Psychischer Prozeß und Zustand, in dem das Verhältnis des Menschen zu dem, was er tut, was in ihm vorgeht und ihn umgibt, in Form des unmittelbaren Erlebens zum Ausdruck kommt.

Emotionen sind individuelle Prozesse des Bewertens und Erlebens der Beziehungen des Subjekts zu bestimmten Objekten der Realität. Sie sind daher neben den kognitiven, motivationalen und volitiven Prozessen ein besonderer Aspekt des Erlebens und Verhaltens, aber auch der Informationsverarbeitung, der besonders das Erreichen oder Nichterreichen von subjektiven Leistungserwartungen betrifft. Emotionen sind Erlebnisaspekte und können daher nur durch ihren Bezug zu der speziellen Situation verstanden werden, in der sie auftreten. Die (Ieistungs-)sportliche Tätigkeit (besonders der Wettkampf) ist mit starken emotionalen Prozessen und Zuständen verbunden. Sie können die sportliche Leistungsfähigkeit mobilisieren, aber unter bestimmten Umständen auch negativ beeinflussen. Besonders Erfolgs- und Mißerfolgserlebnisse haben als Emotionen nachhaltigen Einfluß auf die Motivation, die subjektive Leistungserwartung und das Allspruchsniveau der Sportler. Durch negative Emotionen (Monotonie, psychische Sättigung) kann die Anforderungsbewältigung im Training und Wettkampf erschwert oder behindert werden (z.B. Angst). Die Steuerung der Emotionen im Sport erfordert ein hohes Maß an Selbstbeherrschung und die ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstregulation. [37]

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