Gedankenstopp

Psychologische Technik zur Unterdrückung unerwünschter, störender, sich wiederholender oder ablenkender Gedanken.

Das kann notwendig werden, wenn es dem Sportler schwerfällt, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, bei psychischer Belastung (z.B. vor Wettkämpfen) abzuschalten sowie sich in Konfliktsituationen von bestimmten Problemen zu lösen bzw. innerlich zu entspannen (z.B. bei Einschlafstörungen). Gedankenstopp kann trainiert werden, indem man die störenden Gedanken produziert (kommen läßt) und diese dann möglichst plötzlich mit einer vorher festgelegten Handlung (z.B. Handbewegung, Fuß auftreten u.ä.) oder gedanklich, d.h. durch eine Vorstellung stoppt. Gedankenstopp läßt sich auch in Verbindung mit Entspannungs- bzw. Konzentrationsübungen wie z.B. autogenem Training, progressiver Muskelrelaxation, Atemübungen, Yoga u.ä. trainieren: Zu beachten ist allerdings, daß diese und ähnliche Techniken aktuell Veränderung bewirken, die dahinter liegenden Probleme jedoch nicht lösen können. Dazu sind andere psychologische Methoden, z.B. individuelle Gespräche, Gruppengespräche, Konfliktanalysen u.ä. zu nutzen. [40]

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