Geschicklichkeit

Koordinative Fähigkeit; relativ verfestigte und generalisierte Leistungsvoraussetzung zur zweckmäßigen und schnellen Lösung feinmotorischer Aufgaben, zur Steuerung und Regelung feinmotorischer Bewegungen und Bewegungshandlungen.

Im Sport ist die Geschicklichkeit meist mit anderen koordinativen Fähigkeiten gekoppelt, da sie hier fast immer nur in Verbindung mit grobmotorischen Bewegungen bzw. Bewegungshandlungen leistungsbestimmenden Charakter tragen kann. Das gilt für die Ballbehandlung in den Sportspielen (Dribbling, Korbwürfe, Jonglieren) ebenso wie z.B. für die Manipulation mit den Handgeräten wie Reifen, Seil, Keule, Ball und Band in der Gymnastik. Die Ausprägung der Geschicklichkeit ist besonders im Nachwuchstraining zu realisieren. Mitunter erfolgt auch eine Gleichsetzung mit dem Begriff der Gewandtheit, also keine Einengung auf die Feinmotorik. [19]

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