Gleiten

Kontinuierliche Fortbewegung auf einer reibungsarmen, d. h. relativ glatten Unterlage (Eis, Schnee, Wasser, Luft) ohne aktiven Antrieb.

Eislauf: Fortbewegung des Eisschnelläufers in Laufposition auf beiden oder einem Bein, wobei der Standbeinschlittschuh sich auf der Schneide befindet. Das Gleiten entwickelt besonders die Gleichgewichts- und Differenzierungsfähigkeit, die wichtige Voraussetzungen für das Erlernen der Eisschnellauftechnik sind. Ähnlich im Eiskunstlauf und beim Eishockey. Schwimmsport: Fortbewegung des Schwimmers in Strecklage ohne gleichzeitige Antriebsbewegungen bei optimalem (minimalem) Wasserwiderstand infolge geringsten in Vortriebsrichtung projizierten Körperquerschnitts. Skisport: Gleiten auf dem sog. Gleitski nach dem Abstoß vom anderen oder auf beiden Ski nach Doppelstockschub bzw. bei der Abfahrt. Bob- und Rennschlittensport, Segeln: Gleiten des Sportgerätes verursacht durch äußere Antriebskräfte (Hangabtriebskraft, Widerstandskraft). Rudern, Kanusport: Fortbewegung des Bootes im Wasser durch den mit Hilfe von Riemen, Skull oder Paddel erteilten Impuls. [41; 62; 63]

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