Grenzbelastung

Belastungsanforderung, die den Sportler an der Grenze seiner individuellen maximalen Leistungsfähigkeit beansprucht.

Eine Grenzbelastung kann akzentuiert auf einzelne Funktionssysteme des Organismus des Sportlers gerichtet werden, aber auch auf die komplexe Leistungsfähigkeit. Letzteres ist vor allem bei der Bewältigung von Wettkampfanforderungen bei besonders schweren Wettkämpfen der Fall. In jedem Falle, also auch bei den akzentuiert gerichteten Grenzbelastungen, wird der Sportler in seiner psychophysischen Einheit enorm beansprucht. Um bei einer Grenzbelastung die Grenze der individuellen maximalen Leistungsfähigkeit nicht zu überschreiten, muß diese von Zeit zu Zeit ermittelt werden, und sie ist vom Sportler nur bei bester Gesundheit und bei bestem Trainingszustand und relativ selten zu fordern. Im anderen Falle wäre ein Erschöpfungszustand die unweigerliche Folge. Bei Nachwuchssportlern, besonders der unteren Klassen, ist von Grenzbelastungen Abstand zu nehmen. [6]

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