Griechisch-Römischer Ringkampf

Olympische Disziplin der Zweikampfsportart Ringen, bei der es nicht erlaubt ist, den Gegner unterhalb der Gürtellinie anzugreifen und die eigenen Beine für Angriffs- und Verteidigungszwecke einzusetzen.

Beide Ringer dürfen sich nur zwischen Scheitel und Gürtellinie fassen. Diese Einschränkung gilt im Bodenkampf wie im Standkampf. Der Griechisch-Römische Ringkampf war bereits Programmbestandteil der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit (1896; Athen) und war bis auf 1900 und 1904 stets im Olympischen Programm vertreten. Weltmeisterschaften finden seit 1904, Europameisterschaften seit 1898 statt. Seinen Ursprung hat der Griechisch-Römische Ringkampf in der Antike. Besondere Akzente hinsichtlich der Entwicklung des Griechisch-Römische Ringkampfs zum modernen Wettkampfsport der Neuzeit wurden in Südfrankreich gesetzt. In der Gegenwart bestimmen vor allem Ringer aus europäischen Ländern das Weltniveau in dieser Ringkampfdisziplin (Bulgarien, Deutschland, Finnland, Rußland, Schweden, Ungarn). Ringer aus Kuba und den USA komplettieren die Weltspitze. [28]

Griechisch-Römischer Stil

Klassischer Ringkampf

Klassischer Stil

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