Härteverträglichkeit

Eigenschaft, die es ermöglicht, die Anforderungen von Training und Wettkampf unter wechselnden, erschwerenden oder entgegengerichteten äußeren bzw. inneren Bedingungen zu bewältigen. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für wirksame Belastungsgestaltung und hohe sportliche Leistungen und verlangt ein ständiges Sich-selbst-Überwinden.

H. beinhaltet die erfolgreiche Bewältigung hoher, auch ungewohnter und außerordentlicher Trainings- und Wettkampfanforderungen, auch bei körperlichem Schmerzempfinden (durch schonungslosen oder regelwidrigen Körpereinsatz des Gegners beim Zweikampf, beim Erkämpfen eines Balles usw.). H. kann über besondere Arten von Wettkämpfen entwickelt werden, z.B. durch Teilnahme an Turnieren mit hochklassigen Mannschaften und großer Wettkampfdichte, Härteturniere, Absolvieren einer Vielzahl von Wettkämpfen über einen bestimmten Zeitraum unter ungewohnten klimatischen und anderen Bedingungen wie ungewöhnliche Austragungsmodi, Zeitpunkte, schlechte Platzverhältnisse, die zugleich zu einer sogenannten Wettkampfhärte führen. Eine Erhöhung der H. kann auch durch  entsprechende Trainingsgestaltung erreicht werden, z. B. durch überlange Trainingseinheiten, an deren Ende besonders hohe Anforderungen gestellt werden, hohe Intervallbelastung, Einfügen individueller Zusatzaufgaben. [13]

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