Heimstärke

Die psychologisch zu begründende, besonders ausgeprägte Leistungsfähigkeit einer Mannschaft im Wettkampf in heimischer Umgebung.

Die auslösenden Faktoren können vorwiegend sein: Die genaue Kenntnis der eigenen Wettkampfanlage; das Motiv, die das Spiel direkt miterlebenden Freunde, Förderer und Anhänger, denen sich die Spieler verpflichtet fühlen, nicht zu enttäuschen; die Begeisterungsfähigkeit einer großen Zuschauerzahl („Fans“); die besseren  Betreuungsmöglichkeiten vor und während des Wettkampfes u. ä.

Die oft überschätzte Wirkung der H. führt die Gegnermannschaft nicht selten, so z.B. im Fußball, zu einer sogenannten „Auswärtstaktik“, die meist stärker defensiv orientiert ist und im gewissen Sinne, was die Wettkampfeinstellung betrifft, von vornherein einem Verzicht auf den Gesamterfolg gleichkommt. Aus dem Begriff der H. erwächst auch der des Heimvorteils, den die gastgebende Heimmannschaft dann besitzt und den sie besonders bei Pokalwettbewerben im zweiten Spiel (Rückspiel) wirken lassen möchte, um die endgültige Entscheidung zu ihren Gunsten herbeizuführen. [12]

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