Hillsche Gleichung

Ein am isolierten Tiermuskel experimentell abgeleiteter funktioneller Zusammenhang zwischen Kontraktionskraft und -geschwindigkeit.
Die H. wird mathematisch wie folgt definiert:
(F + a) · (v + b) = c
Hierin sind: F = Kontraktionskraft (in Abhängigkeit von der zu überwindenden äußeren Kraft), v = Kontraktionsgeschwindigkeit, a, b und c =Konstanten des jeweiligen Muskels, die dessen Wirkungsgrad kennzeichnen. Die H. wird auch auf die Kontraktion menschlicher Muskeln angewendet. Als eine theoretische Grundlage für die Beschreibung der menschlichen Bewegung bietet sie die Möglichkeit, die Methodik des Trainings (z.B. der Kraftfähigkeiten) biomechanisch zu begründen. Die H. spielt bei der biomechanischen Modellierung eine große Rolle. [ 42]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.