Hürdenschritt

Leichtathletische Bewegungstechnik mit dem Ziel, die Hürde möglichst flach und schnell sowie in harmonischer Verbindung mit den normalen Laufschritten zu überwinden.
Der Hürdenschritt beginnt damit, daß der Oberschenkel etwa in waagerechte Stellung hochgezogen wird. Danach erfolgt ein schnelles Vorschlagen des Unterschenkels. Hat der Fuß die Hürdenkante erreicht, wird sofort aktiv die Landebewegung eingeleitet. Die Landung soll aktiv und auf dem Ballen des Schwungbeines erfolgen. Während des Hochführens des Schwungbeines wird gleichzeitig mit dem anderen Bein aktiv nach vorn-oben abgedrückt. Das Nachziehbein wird nicht sofort vorgezogen, sondern verharrt einen Moment, so daß ein Spreizschritt entsteht. Um das Nachziehbein schnell über die Hürde zu bringen, wird der Oberschenkel seitlich abgespreizt, so daß er beim Überqueren der Hürde etwa parallel zur Hürde liegt. Die wichtigste Aufgabe für den Läufer besteht darin, die Nachziehbewegung ohne Unterbrechung in den ersten Schritt nach der Hürde überzuleiten. Ein schnelles Überqueren der Hürde verlangt eine möglichst flache Kurve des Körperschwerpunktes. Um dies zu unterstützen, beugt der Läufer den Oberkörper nach vom. Die Armbewegung unterstützt das flache Überqueren und bereitet den aktiven Lauf nach der Hürde mit vor. [3]

Hürdenlauf

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