Kampfesführung bedingte

Durch eine bestimmte Ziel- und Aufgabenstellung eingeschränkte Kampfes- bzw. Übungsform zweier Kampfsportler im Training.

Die bedingte Kampfesführung – der sog. bedingte Trainingskampf – ist das hauptsächlichste wettkampfnahe Trainingsmittel in den Zweikampfsportarten. Durch konkrete taktische Aufgaben für beide Sportler können bestimmte Kampfhandlungen unter dosierter Gegnereinwirkung komplex vervollkommnet werden. Je nach dem Trainingsziel können die “Bedingungen” sich auf die Abforderung bestimmter Kampfhandlungen und taktischer Verhaltensweisen, auf die Begrenzung des einzusetzenden technisch-taktischen Repertoires oder auch die Einschränkung von Kampftempo und Schlaghärte richten. Durch unterschiedliche Aufgaben und Einschränkungen kann das Problem der unzureichenden Anzahl geeigneter Trainingspartner annähernd gelöst werden. Dabei ist es wichtig, daß die Sportler in den Zweikampfsportarten von Beginn an auf ein entsprechendes “leistungsförderndes” Partnerverhalten vorbereitet werden. [21]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.