Koordinationstraining

1. Im weiteren Sinne: Training koordinativer Leistungsvoraussetzungen mit dem Ziel der Herausbildung räumlich-zeitlicher und dynamischer Ausführungsmerkmale von Bewegungshandlungen.

Dazu gehören u. a. die psychophysischen Funktionen, das Erlernen, die Vervollkommnung und das Stabilisieren von Bewegungsfertigkeiten und die Ausprägung koordinativer Fähigkeiten. Die koordinativen Leistungsvoraussetzungen lassen sich in offene und geschlossene Koordinationsklassen unterteilen. Bei geschlossenen Aufgaben folgt Koordinationstraining primär motorischen Gleichgewichtserfordernissen des Körpers bzw. eines Gerätesystems (Akrobatik, Gerätturnen). Offene Aufgabenklassen zielen vordergründig auf die motorische Steuerung in Abhängigkeit sich ändernder räumlich-zeitlicher Handlungssequenzen (Zweikampfsportarten, Spielsportarten, Schlittensport). Solche objektiven Handlungssequenzen können u.a. durch Hindernisparcours, Zielobjektserien, Gegnerkontakte, Rennpisten charakterisiert werden.

2. Im engeren Sinne: Training koordinativer Fähigkeiten.

Das zielgerichtete Training koordinativer Fähigkeiten wirkt sich beschleunigend auf die Herausbildung von Bewegungsfertigkeiten aus. Zum Erreichen des Trainingseffektes muß der koordinative Schwierigkeitsgrad der Trainingsmittel zum Beispiel durch Variation der Bewegungsausführung, Veränderung der äußeren Bedingungen, Üben unter Zeitdruck oder nach Vorbelastung systematisch erhöht werden. [51]
= Training  koordinatives

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