Lehrgangstraining

Gestaltung des Trainingsprozesses zur Herausbildung der komplexen Wettkampfleistung bzw. einzelner Leistungsvoraussetzungen unter optimalen Bedingungen von Sportschulen oder ähnlichen Möglichkeiten der Konzentration von Mannschaften bzw. Sportlergruppen.
Zu Beginn des Lehrgangstrainings ist die aktuelle Leistungsfähigkeit der Sportler zu  diagnostizieren. Auf dieser Grundlage wird eine Belastungsstruktur realisiert, die die Sportler über das Erreichen von individuellen Bestleistungen bei dominierenden  Leistungsvoraussetzungen zu wettkampfspezifischen Höchstleistungen exakt zum Wettkampfhöhepunkt führt. Die ständige Zunahme der Komplexität, der Intensität und der Wettkampfspezifik der Belastungsanforderungen im Lehrgangstraining sowie die individuell festzulegende Belastungsgestaltung haben entscheidenden Einfluß auf das erreichbare Niveau der Leistungsfähigkeit und der psychisch determinierten Leistungsbereitschaft. Neben dieser bedeutendsten Form des Lehrgangstrainings – sie ist auch als Zyklus der unmittelbaren
Wettkampfvorbereitung (UWV) in der Sportpraxis bekannt – besteht die Möglichkeit, Schwerpunktaufgaben bestimmter Zyklen des Jahrestrainingsplanes im Lehrgangstraining zu lösen. Sportartspezifische Anforderungen, aber auch finanzielle, materielltechnische und personelle Bedingungen sind dabei ausschlaggebend. [9]

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