Leistungsbewertung psychologische

In relativ stabilen subjektiven Bezugssystemen erfolgende Einordnung individueller oder kooperativer Trainings- oder Wettkampfresultate in ein mehr oder weniger exakt definiertes Urteilsspektrum.
Interne Selbstbewertungen von erzielten Ergebnissen, eingesetzten Erreichungsstrategien und beeinflussenden Verlaufsbedingungen sind handlungsbegleitende Regulationsprozesse und resultatsbezogene Urteile. Hauptsächliche Wertungsbezüge sind übergreifende Tätigkeitsziele und die daraus abgeleiteten Handlungsschritte bzw. Teilziele. Einen generalisierten Bewertungsmaßstab bildet das Anspruchsniveau. Jede interne psychologische Leistungsbewertung erfolgt selbstbildgebunden. Subjektive Fehlurteile können als Über- oder Unterschätzungen, Disproportionen in den Relationen von internen und externen Gründen oder als Mißverhältnis von aktuellen und generellen Bedingungsstrukturen erfolgen. Durch die Förderung der Bereitschaft und Befähigung zur differenzierten Selbsteinschätzung des Leistungs- und Sozialverhaltens wird eine wichtige Voraussetzung erfüllt, um zwischen Trainer und Sportler kooperative Beziehungen zu entwickeln. [44]

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