Leistungskennziffer

Größe, deren Wert die sportlichen Leistungen, Teilleistungen oder Leistungsvoraussetzungen angibt.
Die Vorgaben erfolgen in Form von physikalischen Maßeinheiten (m, s, kg) bzw. sportartspezifischen Kriterien (z.B. Quotienten für den Wirkungsgrad technisch-
taktischer Handlungen), in physiologischen Meßgrößen oder psychologischen Maßangaben.
Leistungskennziffern werden benötigt
– für die Kennzeichnung der Prognoseleistung und ihrer Struktur
– für die Planung des langfristigen Leistungsaufbaus
– für die Erarbeitung von Anforderungsprofilen
– für die Ausarbeitung lang-, mittel- und kurzfristiger Planmaterialien
– für die lang-, mittel- und kurzfristige Trainingssteuerung.
In den Kraft-, Schnellkraft- und Ausdauersportarten werden  überwiegend physikalische
Maßeinheiten und physiologische Meßgrößen für Leistungskennziffern genutzt. Die Kompliziertheit der Definition sportlicher Leistungen in den Sportspielen, den Zweikampfsportarten und in den technischkompositorischen Sportarten führt hier zu einem Komplex von Leistungskennziffern, in dem sportartspezifische Quotienten dominieren. Statt der üblichen Bezeichnung Leistungskennziffer müßte es besser Leistungskenngröße heißen. [9; 67]

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