Manndeckung

Abwehrtaktische Maßnahme in den Tor-, Mal- und Korbballspielen, die im Decken (Bewachen) eines bestimmten Gegenspielers auf dem gesamten Spielfeld oder auf einem bestimmten Teil des Spielfeldes besteht; sie ist eine individuelle Verantwortung für einen Gegenspieler.

Der räumliche Abstand zum Gegenspieler ist unterschiedlich und von verschiedenen Aspekten abhängig (z.B. Entfernung des Balles und des Gegners zum eigenen Tor, Korb oder Mal; besondere Fähigkeiten des Gegners).

Es gibt zwei Grundverhaltensweisen: 1.. Die „enge“ Manndeckung auf dem gesamten oder in bestimmten Teilen des Spielfeldes als angriffsstörende Aktion bzw. zum Ausschalten eines besonders gefährlichen Gegenspielers im torgefährlichen Raum. 2. Die „weitere“ („lockere“) Manndeckung; die Abwehrspieler verfolgen dabei ihren Gegenspieler nicht über das gesamte Spielfeld, beachten aber stets seine Aktionen, um auf Verteidigungsaktionen in Tor-, Korb- und Malnähe vorbereitet zu sein.

Im Spiel ist ein ständiger Wechsel zwischen enger und weiter Manndeckung notwendig. [12]

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