Mehrkampf

  1. Allgemein: Wettkampf, bei dem eine Wertung der Leistung eines Sportlers in zwei oder mehr Disziplinen als Ganzes erfolgt.
    Die Wettkampfbestimmungen der Sportart legen Art, Anzahl und Reihenfolge der Disziplinen eines Mehrkampfs fest.
    Man unterscheidet reine (aus Disziplinen einer Sportart) und gemischte (aus Disziplinen mehrerer Sportarten) Mehrkämpfe. Reine Mehrkämpfe sind z.B. der Zehn- bzw. Siebenkampf in der Leichtathletik, der Zwölf- bzw. Achtkampf im Gerätturnen, die Kombinationswertung der Skiläufer (nordisch bzw. alpin). Zu den gemischten Mehrkämpfen gehören u. a. der Modeme Fünfkampf und die verschiedenen Formen des Triathlon.
    Zur Bewertung der sportlichen Leistungen werden die in den einzelnen Disziplinen erreichten Leistungen in adäquate Punktwerte umgerechnet, so daß sie ein Gesamtergebnis ergeben. 
    Mehrkampf, leichtathletischer
  2.  Eisschnellauf Wettkampf, bei dem an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mehrere Einzeldistanzen gelaufen und als Mehrkampfergebnis gewertet werden.
    Der Mehrkampf setzt sich wie folgt zuammen: Männer, 1. Tag: 500 m, 5000 m; 2. Tag: 1500 m, 10000 m; Frauen, 1. Tag: 500 m, 1500 m: 2. Tag: 1000 m, 3000 m.
    Auf der 10000-m-Strecke der Männer dürfen nur die 16 Besten des 5000-m-Laufes starten, sofern diese auch die anderen Strecken des M. durchlaufen haben. Analog gelten für die 3 000-m-Strecke der Frauen die 16 Besten des 1500-m-Laufes als startberechtigt.
    Kleiner Mehrkampf: Für Männer und männliche Junioren ausgeschriebener Wettbewerb, bestehend aus folgenden Strecken: 1. Tag 500 m/3000 m; 2. Tag 150 m/5000m. [20; 73]

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