Modelleigenschaften

Eigenschaften, die sich als Bestimmungsgrößen eines Objektes zu einer bestimmten Klasse von Dingen zugehörig erweisen und so ein Modell qualitativ kennzeichnen.

Diese Eigenschaften, die das Modell charakterisieren, sollen wesentliche Eigenschaften sein. Und zwar: Ein Objekt M (materielles oder ideelles System) ist dann ein Modell, wenn zwischen M und einem Objekt O (Modelloriginal) Analogien bestehen; aber auch, wenn informationelle Beziehungen zwischen M und dem Modellobjekt S neue Erkenntnisse und Verhaltensweisen über das Modelloriginal gewonnen werden. Die Eigenschaften müssen einem Objekt Modellcharakter für andere Objekte bzw. Erscheinungen bzw. eine ganze Klasse von Gegenständen verleihen. Diese Eigenschaften sind Bestimmungsgrößen, die sich als mehreren Dingen zugehörig erweisen.

In zunehmendem Maße werden vor allem in der Trainingswissenschaft biomechanisch determinierte Modelleigenschaften analysiert, um sie z. B. für die Effektivierung der sporttechnischen Ausbildung anzuwenden. [70]

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