Motivationstraining

Üben der Selbstmotivierung, d. h. das Ausrichten der für die Leistung notwendigen psychophysischen Systeme auf ein Ziel bzw. eine Aufgabe durch Gedanken und aktives Handeln.

Das betrifft vor allem den Beginn einer Handlung (Handlungsaufnahme) sowie ihre Fortführung bei auftretenden Schwierigkeiten und Widerständen (Volition). Motivationstraining beinhaltet die selbständige Erarbeitung von Zielen bzw. die aktive Auseinandersetzung mit ihnen, die Ableitung von Teilzielen und ihre antriebsregulatorische Nutzung im Handlungsverlauf sowie die Erarbeitung und den bewußten Einsatz von Selbstbefehlen bzw. handlungsleitenden Kognitionen. Des weiteren können zustandsregulatorische Techniken während des Leistungsverlaufes in motivierendem Sinne genutzt werden, beispielsweise durch veränderte Atemregulation, Kontrolle der Muskelspannung (Körperchecking) u. ä. (Volition, variables Psychoregulationsprograrnm). Motivationstraining bedeutet jedoch immer, die individuell erarbeiteten Motivationstechniken in Verbindung mit speziellen Trainings- und Wettkampfaufgaben zu schulen und in ihrer Wirkung zu automatisieren. [40]

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