Popgymnastik

Gesundheitsfördernde und freudbetonte Art des sportlichen Übens und Trainierens mit gymnastischen und tänzerischen Mitteln mit dem prägenden Merkmal der Belastungsgestaltung im Non-Stop-Verfahren mit Musik (Dauermethode, extensive Intervallmethode).

Leistungsbestimmende Größe ist die aerobe Energiebereitstellung. Der zeitliche Umfang eines Programms liegt zwischen 40 und 60 Minuten. Die Popgymnastik trägt zur Verbesserung der Grundlagenausdauer und Bewegungskoordination bei. Durch die optimale Belastungssteuerung werden Anpassungsmechanismen, insbesondere im Herz- Kreislauf- System, Atmungssystem, Stoffwechselsystem, im zentralen und vegetativen Nervensystem sowie im Stütz- und Bewegungssystem ausgelöst. Das Üben und Trainieren in der Gruppe fördert das Sozialverhalten und Selbstwertgefühl. Der Begriff Popgymnastik wurde im DDR-Sport anstelle von Aerobics gebraucht. [30]

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