Endphase

Grundelement der Bewegungsstruktur, das sich in den meisten Fällen zwangsläufig aus der noch bei Abschluß der Hauptphase vorhandenen Bewegungsgröße und dem labilen Gleichgewichtszustand ergibt.

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Endspurt

Geschwindigkeits- bzw. Temposteigerung in der Schlußphase eines Wettkampfes.

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Energie

1. Arbeitsvermögen physikalischer Systeme bzw. in einem physikalischen System gespeicherte Arbeit.
2. Willensstärke, Tatkraft, Entschlossenheit.

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Energiebedarf

Der f√ľr den Erhalt von Leben, Gesundheit und Leistungsf√§higkeit erforderliche Bedarf an N√§hrstoffen. Der¬†Energiebedarf setzt sich zusammen aus Grundumsatz, Verdauungsumsatz und Leistungsumsatz. Der¬†Energiebedarf ist f√ľr den Leistungsumsatz entscheidend. Mit zunehmender Trainingsbelastung erh√∂ht sich der¬†Energiebedarf und ist in den Sportarten unterschiedlich. Er ist am h√∂chsten in Ausdauersportarten. Dieser betr√§gt durchschnittlich 21 000 kJ (5000 kcal). Im […]

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Energiebilanz

ÔĽŅÔĽŅGegen√ľberstellung der mit der Nahrung aufgenommenen Energie und der durch Arbeit sowie W√§rmebildung abgegebenen Energie.

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Energiegewinnung

F√ľr die Muskelkontraktion nutzbar gemachte Energie aus aerobem und anaerobem Stoffwechsel.

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Energiespeicherung

F√§higkeit des Organismus, √ľbersch√ľssig aufgenommene Nahrungsenergie in geeigneter Weise zu speichern.

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Energiestoffwechsel

Gesamtheit der energiebereitstellenden und energieverbrauchenden Stoffwechselprozesse zur Aufrechterhaltung von Leben und motorischer Leistungsfähigkeit.

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Energie√ľbertragung

Vermittlung von Energie in bestimmter Form von einem Energietr√§ger auf einen anderen. So ist z.B. das √úbertragen der durch Energieumwandlung in der Muskulatur entstandenen mechanischen Energie innerhalb der Gliederkette des menschlichen Bewegungsapparates und nach au√üen eine Voraussetzung der aktiven menschlichen Bewegung. Dabei treten die inneren Kr√§fte in Wechselspiel mit den √§u√üeren Kr√§ften und jeweiligen Momenten. […]

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Energieumsatz

Umwandlung der in den N√§hrstoffen gespeicherten Energie bei der Nahrungsaufnahme in k√∂rpereigene Energieformen und deren Nutzung im Stoffwechsel f√ľr Leistungen der Organe.

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Energieumwandlung

Teilfunktion des Energiestoffwechsels; Generierung der f√ľr K√∂rperbewegungen erforderlichen mechanischen Energie aus chemischer Energie bei der Muskelkontraktion.

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Entlasten

Verminderung des Körpergewichtsdrucks auf einer bestimmten Körperseite oder einem Körperteil.

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Entlastungssyndrom

Größere funktionelle Störung im vegetativen Nervensystem nach einer plötzlichen Unterbrechung des Leistungstrainings.

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Entscheidung

Verlauf und Ergebnis interner Operationen und Kalkulationen, die immer dann im Tätigkeitsvollzug erforderlich sind, wenn mindestens zwei Handlungsalternativen ins Bewußtsein treten oder miteinander rivalisieren.

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Entscheidungsfehler

In der Strategie die Bezeichnung der Ursache f√ľr eine fehlerhafte Handlung durch falsches Entscheiden.

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Entscheidungsschnelligkeit

Qualitätsmerkmal individueller Entscheidungsprozesse, das die rasche Auswahl zwischen mindestens zwei Handlungszielen oder Verhaltensalternativen beinhaltet.

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Entscheidungssicherheit

Ma√ü der subjektiven Gewi√üheit √ľber die Richtigkeit und Zweckm√§√üigkeit der getroffenen Auswahl zwischen einzelnen Handlungszielen und Verhaltensalternativen.

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Entspannung

Psychophysiologischer Zustand, der durch eine positive Gef√ľhlslage und abnehmende bzw. geringe Energie gekennzeichnet ist.

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Entspannungsbad

Warmwasserbad zur psychischen und körperlichen Entspannung nach sportlichem Training.

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Entwicklung

Gesetzmäßiger Prozeß der quantitativen und qualitativen Veränderung in Natur, Gesellschaft und menschlichem Denken, der in der Tendenz als aufsteigende Linie von Niederem zu Höherem und vom Einfachen zum Komplizierten verläuft.

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Entwicklung biologische

Reifungs-, Wachstums- und Differenzierungsprozesse im Organismus, die zu seiner Ausreifung an Gr√∂√üe, Gestalt und Funktion f√ľhren.

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Entwicklungsdiagnose

Erkennen und Benennen des aktuellen Entwicklungsstandes ( Aktualdiagnose) bzw. des Entwicklungsverlaufs (Verlaufsdiagnose) von Eigenschaften und Prozessen beim Menschen.

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Entwicklungsetappe

Bezogen auf den Menschen ein arteigener Lebensabschnitt in der Ontogenese, der sich nach Maßgabe bestimmter Entwicklungskriterien von möglicherweise vorausgehenden oder nachfolgenden Entwicklungsetappe wesentlich unterscheidet.

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Entwicklungsphase kritische

Begrenzter Zeitabschnitt w√§hrend der Ontogenese von Lebewesen, in dem √§u√üere Einwirkungen unbedingt erfolgen m√ľssen, wenn gew√ľnschte Entwicklungseffekte erreicht werden sollen.

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Entwicklungsphase sensible

Begrenzter Zeitabschnitt während der Ontogenese von Lebewesen, in dem diese auf bestimmte äußere Einwirkungen intensiver mit entsprechenden Entwicklungseffekten als zu anderen Zeiten reagieren.

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Entwicklungspotenz

Die im Organismus bzw. in der Pers√∂nlichkeit angelegten Grundlagen f√ľr eine m√∂gliche Entwicklung.

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Entwicklungsrate

F√ľr einen definierten Zeitraum erfolgte quantitativ bestimmte Ver√§nderung von Merkmalen und Eigenschaften, die im sportlichen Training als Zuwachs erreicht wird bzw. erzielt werden soll.

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Entwicklungstendenz einer Sportart

Die an bestimmten Anzeichen oder objektiv feststellbaren Merkmalen erkennbare Entwicklungsrichtung bzw. sich abzeichnende Veränderungen einer Sportart oder ihrer Bestandteile.

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Entwicklungszeit

Zeitabschnitt, der f√ľr die Auspr√§gung einer sportlichen Leistung bzw. der leistungsbestimmenden F√§higkeiten und Fertigkeiten bei einem definierten Training erforderlich ist.

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Enzym

Spezifische Proteine, die als Biokatalysatoren intrazellul√§r, in K√∂rperfl√ľssigkeiten und Verdauungss√§ften wirken.

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