Wettkampfsport

Durchführung von sportlichen Übungen gemäß Wettkampfbestimmungen der Sportverbände.

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Wettkampfstrecke

Normierter Abschnitt auf einer Sportstätte (Aschenbahn, Gewässer, Eis, Schnee u.a.)

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Wettkampfsystem

Geordnete Gesamtheit der Wettkämpfe in den einzelnen Sportarten mit den entsprechenden Austragungsformen und -regeln für den in vielen Fällen ganzjährigen Sportbetrieb.

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Wettkampftyp

Phänomenologische Kennzeichnung eines Sportlers, der sein im Training erworbenes Leistungsvermögen unter den spezifischen Bedingungen des Wettkampfes umsetzen und sich in der direkten Auseinandersetzung mit den entscheidenden Gegnern steigern kann.

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Wettkampfübung

1. Körperübung, die der Wettkampfhandlung entspricht und nach den gültigen Wettkampfbestimmungen einer Sportart bzw. sportlichen Disziplin ausgeführt wird.
2. Technisch-kompositorische Sportarten: Individuelle auf die Erfüllung der Wettkampfanforderungen an die Leistungs- oder Altersklasse in den Pflicht- oder Kürwettkämpfen gerichtete und im Wettkampf demonstrierte Übung eines Sportlers.

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Wettkampfverhalten

Gesamtheit der wettkampfbezogenen Aktionen und Reaktionen von Sportlern oder Mannschaften im Wettkampf.

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Wettkampfverlauf Knotenpunkte

Leistungsentscheidende Phasen im Wettkampf, auf die sich der Sportler/die Mannschaft besonders konzentrieren muß und die u. a. eine spezielle Motivation und Mobilisation, eine entsprechende Lockerheit und schnelles Entscheiden sowie entsprechendes Reagieren bzw. Agieren verlangen.

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Wettkampfvorbereitung

Maßnahmen zur Befähigung des Sportlers, den bevorstehenden Wettkampf oder den, der zum Höhepunkt des Wettkampfjahres zählt (internationale Meisterschaften, Olympische Spiele, Deutsche Meisterschaften u.a.), mit der individuellen Bestleistung zu absolvieren.

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Wettkampfvorbereitung allgemeine

Maßnahmen zur Befähigung des Sportlers, den bevorstehenden Wettkampf oder den, der zum Höhepunkt des Weltkampfjahres zählt, durch den Einsatz allgemeiner Trainingsinhalte vor allem konditionell zu fundieren.

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Wettkampfvorbereitung psychologische

Komplex psychologisch-pädagogischer Maßnahmen, der langfristig und unmittelbar dazu beiträgt, Sportler und Mannschaften auf individuell bedeutsame Weltkampfhöhepunkte vorzubereiten.

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Wettkampfvorbereitung spezielle

Maßnahmen zur Befähigung des Sportlers, die unmittelbar bevorstehenden Aufgaben, die im Wettkampf zu bewältigen sind, erfolgreich lösen zu können.

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Wettkampfwertung

Art und Weise einer absoluten oder relativen Bewertung von Ergebnissen bei Wettkämpfen.

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Wettkampfzeit

Reglementierter Zeitabschnitt für die Durchführung eines bestimmten Wettkampfes.

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Widerlager

Elemente, die die Kräfte aufnehmen, die durch die Bewegungsausführung entstehen.

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Widerstand

Das Auftreten einer die Bewegung hemmenden oder verhindernden Kraft.

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Wiederherstellung beschleunigte

Prozess des Beschleunigens der natürlichen Erholungsvorgänge durch gezielte sportmethodische, sportmedizinische und sportpsychologische Maßnahmen nach relativ hoher Belastung und Beanspruchung des Sportlers.

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Wiederholungsmaximum

Dosierungsmerkmal im Krafttraining, bei dem die Anzahl der maximal möglichen Wiederholungen einer ~Kraftübung in einer Serie als Belastungskriterium gilt.

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Wiederholungsmethode

Trainingsmethode zur Ausbildung konditioneller Fähigkeiten, die durch einen wiederholten Wechsel von intensiven Belastungsphasen und bis zur Wiederherstellung der optimalen Leistungsfähigkeit dauernde Erholungspausen charakterisiert ist.

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Wiegetritt

Fahrtechnik beim Bergauffahren im Straßenradsport, wobei die Sportler aus dem Sattel gehen und ihr Körpergewicht ausnutzen, um die Pedalkräfte zu erhöhen.

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Wildwassersport

Eine Gruppe von Sportarten des Wasserfahrsports, die in schnellfließenden und turbulenten Wasserläufen ausgetragen werden.

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Willenshandlung

Zielgerichtete, selbstregulierte, eigenständige Aktivität der Persönlichkeit.

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Winkelmessung

Bestimmung des Wertes der Winkelgröße in entsprechenden Maßeinheiten (Grad, rad) mittels geeigneter Verfahren.

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Wintersport

Sportarten bzw. Disziplinen, die unter den speziellen klimatischen Bedingungen des Winters (Schnee und Eis) betrieben werden.

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Wintersport (Behinderte)

Inhalt und Formen von wintersportlichen Übungen für Behinderte, die die verschiedensten Wintersportdisziplinen ausüben.

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Wirkprinzip

System von Regeln, das einen organischen (oder sozialen) Prozeß steuert und die Hervorbringung einer bestimmten Wirkung ermöglicht.

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Wirkungsgrad

1. Verhältnis der von einem System abgegebenen mechanischen Energie zur aufgewandten Energie.

2. Im übertragenen Sinn das Verhältnis einer nach Größe und Richtung veränderlichen Aktionskraft zur eigentlich vortriebswirksamen Kraft (Wasserfahrsport, Radsport usw.)

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Wirkungsmechanismus

Durch ein spezielles Regelwerk organisiertes Zusammenwirken verschiedener Faktoren und Prozesse, das gesetzmäßig bestimmte Resultate hervorbringt.

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Wirkungsrichtung des Trainings

Hauptfeld der durch eine bestimmte Trainingstätigkeit bewirkten Veränderungen bzw. Anpassungen der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft.

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Wissen

Gesamtheit der gesellschaftlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ihren höchsten und systematisch geordneten Ausdruck in der Wissenschaft findet.

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Wriggen

1. Paddeltechnik im Wildwassersport, bei der aufeinanderfolgende Ziehschläge vorn und hinten ausgeführt werden.
2. Achtförmiges Hin- und Herbewegen eines einzelnen Ruderblattes (Riemen) am Heck, wodurch es zur Vorwärtsbewegung des Bootes kommt.

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Wurf

Bewegungshandlung, bei der ein Gegenstand oder Körper mit einer disziplinspezifischen Technik so beschleunigt wird, daß er sich in einer kürzeren oder längeren Flugphase fortbewegt.

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Wurf- und Stoßdisziplinen

Leichtathletik: Disziplingruppe, die die Disziplinen Speerwurf, Diskuswurf, Hammerwurf, Schlagballwurf, Keulenwurf und Kugelstoßen umfaßt.

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Wurfauslage

Leichtathletik: Körperposition bei leichtathletischen Würfen, die der Weifer unmittelbar vor Beginn der Wurfbewegung einnimmt.

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Würfe

Griffgruppe im Ringen, die Grifftechniken des Stand- und Bodenkampfes beider Ringkampfdisziplinen umfaßt, bei denen der Gegner vollständig von der Ringermatte abgehoben und in die Bank-, Bauch-, Brücken- oder Rückenlage überführt wird.

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Würfe über den Rücken

Untergruppe von Grifftechniken in der Griffgruppe Würfe im Ringen, deren bewegungsstrukturelle Ähnlichkeit darin besteht, daß bei diesen Grifftechniken der Gegner über den Rücken des Angreifers direkt in die gefährliche Lage im Bodenkampf geworfen wird.

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Würfe über die Brust

Untergruppe von Grifftechniken in der Griffgruppe Würfe im Ringen, deren bewegungsstrukturelle Ähnlichkeit der Würfe über die Brust darin besteht, daß bei diesen Grifftechniken der Gegner über die Brust des Angreifers direkt in die gefährliche Lage im Bodenkampf geworfen wird.

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Wurfphasen (Kuzushi, Tsukuri, Kake)

Im Judo motorische Funktionseinheiten, die eine typische zeitliche und dynamische Aufeinanderfolge der Bewegungsausführung beim Anwenden einer + Wurftechnik bilden.

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Wurftechnik

Spielsportarten: In der Spielpraxis erprobte, aufgrund der allgemeinen und speziellen Voraussetzungen des Spielers realisierbare spezifische motorische Lösung der Spielaufgabe beim Zuspiel, Tor- oder Korbwurf, beim Werfen nach Malen oder Abwerfen von Gegnern in einigen Handball- und Schlagballspielen.

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Wurftechnik (Nage-Waza)

Judo: Bewegungsmäßiger Anteil von Kampfhandlungen im Judostandkampf, bei deren Ausführung ~Uke mit Kraft und Schwung auf den Rücken fallen soll.

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Würgegriffe (Shime-Waza)

Spezielle Gruppe der Grifftechnik (Katame-Waza) im Judo mit dem Ziel, den Gegner durch Beeinträchtigung der Atmung bzw. der Blutzufuhr zum Kopf zur Aufgabe zu zwingen.

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