Prinzip biomechanisches

Allgemeiner Grundsatz der Handlungsorientierung für biomechanisch zweckmäßige Lösungen von Bewegungsaufgaben innerhalb einer biomechanisch gleichartigen Klasse (mechanisch darstellbares Ziel/mechanische Bedingungen) von Bewegungsaufgaben.

Im biomechanischen Prinzip kommt das effektive Nutzen mechanischer und biologischer Gesetzmäßigkeiten unter den generell gegebenen biomechanischen Bedingungen als allgemeiner Bestandteil einer zweckmäßigen sportlichen Technik zum Ausdruck. Das biomechanische Prinzip besitzt einen kognitiven und einen normativen Teil. Als Beispiele solcher Prinzipien im Sport wurden bisher formuliert: Prinzip der Anfangskraft, Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges, Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen, Prinzip der Gegenwirkung, Prinzip der Drehimpulserhaltung. In den kognitiven Teil des biomechanischen Prinzips gehen die grundlegenden mechanischen Gesetze als Basisaussage sowie allgemeine biologische Aussagen ein. Der normative Teil enthält die auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Handlungsorientierung unter den gegebenen mechanischen Bedingungen. [67]

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