Prozeß psychischer

Verlauf der subjektiven Widerspiegelung äußerer und innerer Bedingungen.

Psychische Prozesse haben operativen Charakter, indem sie die Umwandlung von realen Objekten in psychische Inhalte realisieren, ein internes Operieren mit bzw. am Abbild zur Erzeugung neuer oder zur Veränderung von Abbildinhalten ermöglichen und deren Verfestigung und Wiedergabe gewährleisten. Hinsichtlich der verschiedenen Informationsverarbeitungsbereiche unterscheidet man:
– Informationsaufnahmeprozesse:  Empfindung, Wahrnehmung
– Informationsverarbeitungsprozesse: Vorstellung, Denken
– Informationsspeicherungsprozesse: Einprägen, Behalten, Reproduzieren (Gedächtnis).

Psychische Prozesse weisen verschiedene Prozeßqualitäten auf (Schnelligkeit, Genauigkeit, Planmäßigkeit, Stabilität, Flexibilität, Disponibilität, Übertragbarkeit u. a. ), die die Ausführung der sportlichen Tätigkeit bestimmen. Darüber hinaus sind psychische Prozesse durch einen unterschiedlichen Bewußtseinsgrad gekennzeichnet, von bewußten Prozessen (Erarbeitung einer speziellen Taktik, Abschätzung eines Risikos) bis hin zu unbewußten Prozessen (automatisierte Handlung auf bestimmtes Verhalten des sportlichen Kontrahenten). [24]

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