Punktmaschine

Computergestützte Registriervorrichtung zur Bewertung eines Wettkampfes im Amateurboxsport.

Die Punktrichter müssen die von ihnen als korrekt angesehenen Treffer innerhalb von 1-1,5 s mittels einer Tastatur in einen Computer eingeben und haben dadurch nicht die Möglichkeit einer späteren Korrektur bzw. Manipulation. Der „gepunktete Treffer“ geht nur in die Wertung, wenn er von mindestens drei Punktrichtern als solcher anerkannt und innerhalb der vereinbarten Zeit registriert wird. Vom Monitor kann jederzeit der Wertungsstand abgelesen und die individuellen Handlungen der Punktrichter verfolgt werden. Über die Ausdrucke kann die Qualifikation bzw. bewußtes Fehlverhalten der Punktrichter geprüft und entsprechend ausgewertet werden. Diese Form der Bewertung trägt zur Erhöhung der Objektivität bei und fördert ein sauberes, technikorientiertes Boxen. In jüngster Zeit wird eine „offene Wertung“ angestrebt, die ständig über den aktuellen Punktestand beider Kämpfer aktuell informiert. Dadurch werden die Boxkämpfe insbesondere durch die Zuschauer in ihrer Bewertung nachvollziehbarer und letztlich interessanter. [21]

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