Taekwondo

Asiatische Selbstverteidigungskunst und Zweikampfsportart, in der die Kämpfer versuchen, mit Fußstößen, Sprüngen und Faustschlägen bzw. -stößen entscheidende Treffer anzubringen bzw. gegnerische Angriffe abzuwehren.
Ursprünglich in enger Verbindung mit der geistigen Entwicklung (Konzentration, Selbstbeherrschung) verbunden. T. hatte in dieser Zeit den Charakter einer  „Übungsdemonstration“, d. h., es wurde ohne Körperkontakt gekämpft. Tritte und Schläge mußten vor dem Ziel gestoppt werden. Berührungen oder gar Niederschläge des Gegners hatten den Ausschluß des Kämpfers von weiteren Vorführungen/Wettkämpfen zur Folge. Im modernen T. tragen die Kämpfer entsprechende Schutzbekleidung (Kopfschutz, gepolsterte Weste), um die Treffer zu dämpfen und die Gesundheit der Sportler zu schützen. Bei der Vielzahl von „Verfahren“ und „Techniken“ (etwa 2000) stehen komplizierte Beintechniken („Schlag in Flug“) im Mittelpunkt. Es existieren zwei große Weltverbände, die International Taekwondo Federation (ITF) und die World Taekwondo Federation (WTF). Im Juli 1980 wurde T. vom  IOC als olympische Sportart anerkannt und war 1988 zu den Olympischen Spielen im  Eröffnungsprogramm als Demonstrationssportart.
Dabei wurden Wettkämpfe bei den Frauen in acht und bei den Männem in sieben  Gewichtsklassen ausgetragen. T. ist eine anspruchsvolle Zweikampfsportart, die nur unter Anleitung qualifizierter Trainer erlernt werden sollte. Sie stellt hohe Ansprüche an  Selbstbeherrschung, Konzentrationsfahigkeit, Fairneß und Partnerverhalten und besitzt einen hohen persönlichkeitsbildenden Wert. [21]

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