Torwarttraining

Spezialtraining des Torwarts entsprechend den besonderen positionsspezifischen Aufgaben (etwa 50% der Gesamtausbildung).
In Abhängigkeit vom Beherrschungsgrad der technisch-taktischen Elemente, vom Trainings- und kalendarischen Alter wird der Anteil des wettkampfspezifischen Trainings systematisch erhöht. Die konditionelle Ausbildung sowie die koordinativ-technische Schulung des Torwarts werden vor allem als individuelles Training durchgeführt. Von den konditionellen und koordinativen Fähigkeiten stehen im Vordergrund: -Sprungkraftfähigkeit, -Antizipationsfähigkeit, -Bewegungsschnelligkeit, -Reaktionsfähigkeit, -Orientierungsfähigkeit sowie die -Umstellungsfähigkeit.
Sportartspezifische Spezialübungen und Programme sind im T. typisch. Das taktische T. erfordert eine besonders wettkampfnahe Gestaltung in Zusammenarbeit mit den Abwehrspielern (Gruppentraining, Situationstraining, Übungs- und  Trainingsspiele). Hierbei geht es vor allem um die Entwicklung der Fähigkeit zur  Situationsantizipation und um die zeitliche und räumliche Koordinierung der Handlungen des Torwarts mit denen der Abwehrspieler zur Ausprägung des Stellungsspiels und des Herauslaufens (Timing).
Der Rollentausch, d.h. der zeitweilige Einsatz des Torwarts als Feldspieler (Angriffsspieler) in Übungsspielen, fördert dessen taktisches Entscheidungsverhalten. Spezielle  Leistungskontrollen (Tests) dienen auch im T. der Trainingssteuerung. [12]

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