Training ideomotorisches (IT)

Planmäßig wiederholtes, bewußtes, lebhaftes Sich-Vorstellen und Nachempfinden einer Bewegungshandlung, ohne daß Teil- oder Gesamtbewegungen der motorischen Aufgabe äußerlich sichtbar ausgeführt werden.
Die Wirkungsweise des IT beruht auf der Ideomotorik und dem damit verbundenen ideomotorischen Phänomen. Danach ist jede Handlungsvorwegnahme (Bewegungsvorstellung, situative Vorstellung) mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Tendenz zu ihrer Ausführung verbunden. Das läßt sich anband psychophysiologischer Parameter (Herzfrequenz, Atemfrequenz,  Elektroenzephalogramm) objektivieren. IT wird in der Regel mit Entspannungstechniken kombiniert, um einen höheren Konzentrationsgrad zu erreichen. Eine methodische Vorstufe zum IT ist das observative Training. Man versteht darunter das Mitvollziehen einer beobachteten Training, koordinatives Fremd- oder Eigenbewegung anhand von film-, video- und fototechnischen Mitteln sowie direkter Anschauung. IT und observatives Training in Verbindung mit motorischer Ausführung ermöglichen, Bewegungen schneller und genauer zu erlernen, zu vervollkommnen, zu stabilisieren und zu präzisieren. [40]

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