Umstellungsfähigkeit psychische

Individuelles Vermögen, sich an variierende Bedingungen, unerwartete  Aufgabenstellungen und Lösungsschwierigkeiten anzupassen und das eigene Handeln möglichst rasch und problemlos den neuen Gegebenheiten anzugleichen.
Die psychische Umstellungsfähigkeit umschreibt die Leichtigkeit, mit der sich ein Mensch von bisherigen Gewohnheiten und Handlungsmustern trennen kann, dem Neuen aufgeschlossen gegenübersteht und auch nicht vor schwerwiegenden Herausforderungen im beruflichen und privaten Leben kapituliert. In engem Zusammenhang mit dieser  günstigen Leistungsvoraussetzung steht die psychische Anpassungsfähigkeit. Beide
konstituierenden Merkmale psychischer Beweglichkeit bilden eine wichtige Dimension
der individuellen Handlungsfähigkeit. Die Wettkämpfe aller Sportarten fordern eine psychische Umstellungsfähigkeit in sehr unterschiedlichen Äußerungsformen, z.B. die Umstellung
-der Taktik in Abhängigkeit des Wettkampfs und speziell des Spielverlaufs
-auf andere bzw. rasch wechselnde Witterungs- und Windverhältnisse
– technischer Feinheiten der Wettkampfübung auf der Grundlage von  Selbsteinschätzungen oder externen Korrekturhinweisen
– des Trainingsprogramms aufgrund veränderter Wettkampfplanungen und unbefriedigender Wettkampfergebnisse, aber auch durch verletzungsbedingte Belastungsbegrenzungen
– auf veränderte Wettkampfregeln. [44]

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