Wurftechnik (Nage-Waza)

Judo: Bewegungsmäßiger Anteil von Kampfhandlungen im Judostandkampf, bei deren Ausführung ~Uke mit Kraft und Schwung auf den Rücken fallen soll.

Mit Wurftechniken werden im Wettkampf aufgrund der Regeln die meisten Wertungspunkte (~Wettkampfbewertung) erzielt. Das moderne Wettkampfjudo erfordert das Beherrschen eines umfangreichen Repertoires an Wurftechniken bzw. deren Varianten sowie für ihr Erlernen und Anwenden notwendige Grundlagen (~Falltechnik, ~Kampfstellung; Positionen zum Gegner sowie Gehen und Bewegen auf der Matte). Wurftechniken und die Verteidigung gegen sie stellen eine Einheit im Lernprozess dar, wobei einzelne Wurftechniken sowohl im Angriffs- als auch im Zusammenhang mit einer Verteidigung gegen Angriffe des Gegners angewandt werden können. Die Verbindung von zwei Wurftechniken wird als Kombinationstechnik bezeichnet, ~Gegenwürfe (Kaeshi-Waza) sind in den Angriff des Gegners hinein ausgeführte Wurftechniken. Die Systematik der Wurftechniken orientiert sich an sog. Prinzipien des Werfens und umfasst die ~Hand- (Te-Waza), ~schulter( Kata-Waza), ~Hüft- (Koshi-Waza), ~Fuß- und Beinwürfe (Aski- Waza) sowie die Opferwürfe (Sutemi-Waza). [45]

Wurftechnik (Nage-Waza)

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