Zugunterstützungslauf

Leichtathletisches Trainingsmittel zur Ausbildung sprintspezifischer Schnelligkeitsvoraussetzungen (Schnelligkeit).
Beim Zugunterstützungslauf wird der Sportler durch ein Gerät gezogen und somit befähigt, schneller zu laufen als unter Normalbedingungen. Einfachstes Mittel ist der Zug durch einen Partner oder mittels eines vor dem Sportler fahrenden Fahrrades. Bei mechanischen oder elektronischen Zuggeräten wird ein dünnes Seil, das mit einer entsprechenden Halterung am Sportler (Körpermitte in Laufrichtung) befestigt ist, aufgerollt. Die Geschwindigkeit der Zugbewegung ist variierbar. Zugunterstützungsläufe. sind frequenzorientierte Läufe.
Mit dem Einsatz des Zugunterstützungslaufs können zwei unterschiedliche Zielstellungen im Sprinttraining verfolgt werden: Erreichen supramaximaler Geschwindigkeit. Diese Variationen setzen aber stufenlos regelbare Zuggeräte voraus.
Der Zugunterstützungslauf ist ein hochintensives Trainingsmittel. Um technische Fehler bei seinem Einsatz zu vermeiden, sind neben den Laufzeiten die Körpervor- und -rücklage, die Schrittlänge und die Schrittfrequenz zu kontrollieren. [3]

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