Zugwiderstandslauf

Leichtathletisches Trainingsmittel zur Ausbildung laufspezifischer Fähigkeiten.
Der Läufer zieht beim Zugwiderstandslauf einen Gegenstand, der mit entsprechenden Gurten am Körper befestigt ist (z. B. Autoreifen, Fallschirm), hinter sich her, oder er zieht ein dünnes Seil, das mechanisch oder elektronisch gebremst wird (Widerstand ist dabei variierbar). In Abhängigkeit von der Widerstandskraft und der Streckenlänge wird der Zugwiderstandslauf zur Ausbildung der speziellen Sprintkraft, der Streckkraft der Beine (kurze Strecken, große Widerstände), der Beschleunigungsfähigkeit, der speziellen Kraftausdauer (längere Strecken, geringere Widerstände) eingesetzt. Der Zugwiderstandslauf ist ein hochintensives Trainingsmittel und sollte deshalb im Kinder- und am Anfang des Jugendtrainings noch nicht angewandt werden. [3]

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