Zweikampf

1. Spielsportarten: In den Tor-, Mal- und Korbspielen unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Gegenspieler (Kampf Mann gegen Mann) zur Lösung einer Spielsituation.
Das Ziel des Zweikampfs besteht in der zeitweiligen Überwindung (Ausschaltung) des Gegners unter Nutzung der durch das Regelwerk gegebenen Möglichkeiten, einen taktischen Vorteil zu erlangen. Der Zweikampf ist gekennzeichnet durch einen häufigen Wechsel von Angriffs- und Abwehrhandlungen. Das Zweikampfverhalten hat in den Sportspielen wesentlichen Einfluß auf den Spielverlauf und ist insbesondere von großer Bedeutung bei Angriffsabschlußhandlungen und damit für das Spielergebnis. Wesentlich für eine optimale Zweikampfführung ist die Durchsetzungsfähigkeit des Sportlers, seine Fähigkeit zum Fintieren (Täuschungshandlung), die Antizipationsfähigkeit, eine gut entwickelte Reaktionsschnelligkeit und Gewandtheit. In den Sportspielen, in denen der Zweikampf mit Körperbehinderung geführt werden darf (z.B. Eishockey, Fußball, Handball, Rugby, Football), werden außerdem Risikobereitschaft und Mut, oft ein ganzkörperlicher Krafteinsatz und vor allem Härteverträglichkeit gefordert. –
Wenn auch die Zweikampfhärte in den Sportspielen im allgemeinen zugenommen hat, müssen Fairneß und Rücksichtnahme als konstitutive Momente des Kampfspiels – nicht zuletzt durch die Entschiedenheit und Konsequenz der Schiedsrichter – erhalten bleiben.
2. Gewichtheben: aus den Disziplinen Reißen und Stoßen zusammengesetzter Mehrkampf. [3;12]

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