Zweikampfverhalten

Die Art und Weise des Handeins zweier Sportler in der unmittelbaren sportlichen Auseinandersetzung in Form eines Zweikampfes.
Das Zweikampfverhalten definiert die interpersonellen Wechselbeziehungen in Zweikampfsituationen. Es ist für alle Wettkampfsportarten bedeutsam, unabhängig davon, ob die Wettkämpfe als indirekter Zweikampf nacheinander (Turnen, Eiskunstlauf oder Bob), nebeneinander (Schwimmen, Laufen, Rudem, einige Disziplinen des Radrennsports) oder als direkter Zweikampf gegeneinander ausgetragen werden (Kampfsportarten: Boxen, Fechten, Judo usw. oder Zweikämpfe in den Sportspielen; Taktik).
Für die Kampfsportarten ist das Zweikampfverhalten zu beschreiben mit den Dimensionen:
– Situationsangemessenheit: realisiert auf der Grundlage spezifischer Wahrnehmungs-, Denk- und Entscheidungsprozesse eine hochgradige Übereinstimmung zwischen den Anforderungen der Situation und den subjektiven Leistungsmöglichkeiten
– Zielgerichtetheit ermöglicht es dem Sportler auch unter extrem harten Zweikampfbedingungen, auf der Grundlage hoher Motivation, leistungsorientierter Wettkampfeinstellung, eines guten Ausbildungsstandes sportartspezifischer volitiver Wettkampfeigenschaften und eines hervorragenden psycho-physischen Zustandes eine siegorientierte Strategie vorbehaltlos und in hoher Qualität zu realisieren
– Originalität: durch sie kommt auf der Basis der Besonderheiten des Sportlers die Individualität bzw. der persönliche Verhaltensstil zum Ausdruck
– Stabilität: als vor allem qualitatives Merkmal, das sich darin äußert, daß der Sportler auch in schwierigen, ja sogar extremen Belastungssituationen das für die Realisierung der Zielstellung notwendige, bewußt kontrollierte Verhalten aufrechterhalten kann. [2]

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