Spieltempo

Geschwindigkeit des Handlungsverlaufs im Sportspielwettkampf, der sich in der Handlungshäufigkeit von Spielern (z. B. Ballwechsel, Kombinationsfolgen) sowie in der Überwindung der Enifernungen durch Spieler und Spielobjekt in der Zeiteinheit äußert.

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Spielsystem

Räumlich und zeitlich geprägte flexible Grundform der Spielführung einer Mannschaft, die sich in einer bestimmten zweckmäßigen Anordnung der Spieler sowie in deren Funktionen im Angriff (Angriffssystem) und in der Abwehr (Abwehrsystem) äußert, um strategisch-taktische Ziele zu erreichen.

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Spielkonzeption

Spezielle Form der strategisch-taktischen Konzeption; gedanklicher Entwurf, Plan fĂĽr die Spielgestaltung.

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Spielaufbau

Kooperatives taktisches Handlungsprogramm nach Erkämpfen des Spielobjektes zur Vorbereitung von Angriffs- und Abschlusshandlungen.

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Spezialtechnik

Spezielles Lösungsverfahren einer technisch- taktischen Aufgabe in den Zweikampf- und Spielsportarten.

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Sichern

1. Vorbeugende Bereitschaft eines Trainers oder Sportlehrers, beim MiĂźlingen einer –Bewegungshandlung einzugreifen, um körperliche Schäden vom Ăśbenden abzuwenden (aktives Sichern) sowie die Absicherung des Sportlers durch äuĂźere Hilfsmittel und Vorkehrungen.
2. Taktische MaĂźnahme zur UnterstĂĽtzung bestimmter Wettkampfhandlungen.

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Mittel taktisches

Lösung einer Kampf- und Spielsituation, die bei einer variablen Anwendung und Verbindung mit anderen Leistungskomponenten zu einem effektiven Ergebnis des taktischen Handelns führt.

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Manöver

Komplex taktischer MaĂźnahmen, um den sportlichen Gegner so zu beeinflussen, daĂź die Ausgangsbedingungen fĂĽr die eigenen Handlungen verbessert werden.

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Mannschaftsaufstellung

Spielsportarten: Nominierung der Mannschaft fĂĽr einen Wettkampf mit Angabe der namentlichen Besetzung der einzelnen Positionen.

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Funktion taktische

Spielsportarten: Spezielles Tätigkeitsprogramm (Aufgabenkomplex) fĂĽr einzelne Spieler oder Gruppen (Mannschaftsteile) innerhalb der taktischen Wettkampfgestaltung einer Mannschaft. Die Einteilung und Festlegung differenzierter taktischer Funktionen soll eine effektive Kooperation der Spieler mit dem Ziel der erfolgreichen Umsetzung der Spielkonzeption ermöglichen. Taktische Funktionen stehen in engem Zusammenhang mit den taktischen Prinzipien und Regeln, umfassen die Positionen bis hin zu Spezialaufträgen im […]

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Forechecking

Eishockey: Im modernen Spiel besonders ausgeprägte Angriffsverteidigung unmittelbar nach dem Verlust der Scheibe; eine Spielweise, bei der die Mannschaft bereits in der Angriffszone massiert den Kampf um die Scheibe aufnimmt.

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FlĂĽgelangriff

Spielsportarten: Art des Angriffsspiels, bei dem der Ball (die Scheibe) ĂĽber die Angriffsspieler an den Seitenlinien gespielt und durch eine Eingabe, eine Flanke oder einen RĂĽckpaĂź vor das gegnerische Tor gebracht wird.

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Finte

Sportliche (taktische) Handlung zur Täuschung, die mit dem Ziel ausgefĂĽhrt wird, den oder die Gegner zu Gegenhandlungen oder Verhaltensweisen zu veranlassen, die sie in gedankliche, zeitliche oder räumliche Nachteile bringt. Der gegenĂĽber dem Gegner entstandene Vorteil wird in der Folgehandlung, die nicht zur Finte gehört, vom fintierenden Sportler zur Durchsetzung seiner eigentlichen Handlungsabsicht genutzt. Jede Bewegung, […]

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Fehler taktischer

Abweichung einer Entscheidung, eines Verhaltens oder einer individuellen bzw. kooperativen Handlung von dem als optimal erkannten Modell zur Lösung einer bestimmten Situation, die die Effektivität der Tätigkeit mindert bzw. eine erfolgreiche Wettkampfgestaltung oder -fortsetzung vereitelt.

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Leistung taktische

Beanspruchung der strategisch-taktischen Fähigkeiten und der technisch-taktischen Fertigkeiten als Komponente einer komplexen sportlichen Leistung

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Scheinhandlung

Taktische Handlung zur Täuschung des Gegners und zur Verschleierung der eigenen Absichten.

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Wettkampfverhalten

Gesamtheit der wettkampfbezogenen Aktionen und Reaktionen von Sportlern oder Mannschaften im Wettkampf.

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Wegabschneiden

Taktisches Verhalten im Boxen, um den Gegner in fĂĽr ihn ungĂĽnstige Ringpositionen zu bringen.

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Umstellungsfähigkeit psychische

Individuelles Vermögen, sich an variierende Bedingungen, unerwartete Aufgabenstellungen und Lösungsschwierigkeiten anzupassen und das eigene Handeln möglichst rasch und problemlos den neuen Gegebenheiten anzugleichen.

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Umstellungsfähigkeit motorische

Koordinative Fähigkeit; Fähigkeit, während des Handlungsvollzugs auf der Grundlage wahrgenommener oder vorauszusehender Situationsveränderungen (u. a. durch Mitspieler, Gegenspieler, Ball, äußere Einflüsse) das ursprünglich geplante Handlungsprogramm durch ein anderes, der neuen Situation entsprechendes zu ersetzen und motorisch umzusetzen.

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Umkehrspiel

Schnelles Wechseln des Spielverlaufes vom Angriffs- auf das Abwehrspiel und umgekehrt.

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Trainingsspiel

Trainingswettkampf in den Spielsportarten: Spiel zur gezielten Wettkampfvorbereitung unter Anwendung der verbindlichen Spielregeln.

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Denken

Kognitive Informationsverarbeitung, die auf das Lösen von Problemen gerichtet ist.

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Risiko taktisches

In der Strategie und Taktik die einem Sportler mehr oder minder bekannte Abweichung der Realisierungswahrscheinlichkeit in einer Entscheidungssituation von der absoluten Erfolgssicherheit einer Handlung.

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Training technisch-koordinatives

1. Ausbildung, technisch-koordinative.
2. Technisch-koordinativeAusbildung im Rahmen eines leistungsorientierten, systematisch
aufgebauten sportlichen Trainingsprozesses.

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Training strategisch-taktisches

Gesamtheit des Trainings, das auf die Ausbildung der Fähigkeiten und Fertigkeiten für zielorientiertes und zweckvolles Handeln und Verhalten von Einzelsportiern und Mannschaften im Wettkampf ausgerichtet ist.

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RingerbrĂĽcke

Typische Position eines Ringers (Ringen) im Bodenkampf, die durch ein Heben des Beckens in der Rückenlage entsteht, so daß nur Stirn, Fußsohlen und Handflächen Kontakt mit der Ringermatte haben.

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Rhythmuswechsel

Spielsportarten: Taktische Maßnahme der Spielgestaltung im Angriff, bei der das Handlungstempo beschleunigt oder verzögert wird.

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Torwarttaktik

Situationsadäquates zweckmäßiges Verhalten des Torwarts in den Torspielen (Spielsystematik) entsprechend seinen besonderen positions- und funktionsspezifischen Aufgaben und Befugnissen

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Regel strategisch-taktische

Handlungsbezogene Entscheidungsregel auf der Grundlage einer gewissen Regelhaftigkeit (Norm) in der Auftrittshäufigkeit, Auftrittswahrscheinlichkeit und in der durchschnittlichen Ergebniserwartung beziehungsweise im zu kalkulierenden Nutzen von strategisch-taktischen Entscheidungen.

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Strategie

1. In der Militärtheorie, der Psychologie u. a. Bereichen ein Verhaltens- bzw. Handlungsplan zur Erfolgssicherung.

2. Im Sport ein Handlungs- bzw. Verhaltensplan, mit dem unter Beachtung der Wettkampfregeln, der eigenen Stärken und Schwächen, der Stärken und Schwächen und möglichen Verhaltensweisen des Gegners (der Gegner) und der zu erwartenden Wettkampfbedingungen Handlungsentscheidungen über das Wettkampfverhalten und einzelne Wettkampfhandlungen vorgedacht und festgelegt werden.

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Herausforderung

Taktische Maßnahme der Täuschung, um dem sportlichen Gegner durch bewußtes Anbieten einer eigenen scheinbaren Schwachstelle zu einer bestimmten Handlung bzw. Verhaltensweise zu verleiten.

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Taktik

1. Gesamtheit der individuellen und kollektiven Verhaltensweisen, Handlungen und Operationen von Sportlern und Mannschaften, die unter Beachtung der Wettkampfregeln, des Partner- und Gegnerverhaltens sowie der äußeren Bedingungen auf die volle Nutzung der eigenen Leistungsvoraussetzungen im Sinne eines bestmöglichen Wettkampfergebnisses gerichtet sind.
2. (Bei Unterscheidung von ~Strategie und Taktik) Gesamtheit der individuellen und kollektiven Verhaltensweisen, Handlungen und Operationen von Sportlern im Wettkampf, um unter Beachtung der Wettkampfregeln, des Partner- und Gegnerverhaltens sowie der äußeren Einflussmöglichkeiten die Bedingungen, die für eigene Vorteile nützlich sind, zu beeinflussen.

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