Klettern

Grundlegende Bewegungsform des ungebundenen Turnens; vertikale Aufwärtsbewegung an Geräten durch Zugbewegungen der Arme und Schubbewegungen der Beine.

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Kakari Geiko (KKG)

Form der judospezifischen motorischen Trainingsmittel im Bereich der wettkampfnahen Trainingsmittel, mit denen Angriff oder Verteidigung, Gegenangriff bzw. Konterangriff durch einen Partner auf der Grundlage vorgegebener oder vereinbarter Bedingungen unter wettkampfnahen Verhaltensweisen (Anforderungsbedingungen) geübt werden.

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Saltodrehgerät

Spezielle Konstruktion zur Ausführung von ein- und mehrachsigen Körperdrehungen, bei der der Sportler durch eine gürtelartige Haltevorrichtung an das Gerät gekoppelt wird.

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Übung

1. Standardisierte sportliche Bewegungshandlung zum Erwerb und zur Vervollkommnung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen.
2. Zustand des Geübtseins.
3. Im Gerätturnen: Verbindung mehrerer Elemente zu einer Übung (Pflicht- bzw. Kürübung) unter bestimmten choreographischen oder kombinatorischen Aspekten.

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Trainingspartner

Sportler, die sich gegenseitig bei der Realisierung von Trainingszielen oder -aufgaben aktiv unterstützen.

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Trainingsmittel

1. Zur Erreichung der verschiedenen Trainingsziele und zur Erhöhung der Effektivität der Trainingstätigkeit und
-maßnahmen unterstützend eingesetzte Geräte, Apparate oder Verfahren.
2. Gesamtheit der im Trainingsprozeß eingesetzten Tätigkeiten, Maßnahmen und der entsprechenden Gerätetechnik, die der Entwicklung, Erhaltung, Wiederherstellung und Stimulierung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft dienen.

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Trainingsmethodik

I. System der im Trainingsprozeß angewendeten Trainingsinhalte, Trainingsmethoden und Trainingsmittel, Maßnahmen und Verfahren zur planmäßigen und zielgerichteten, rationellen und effektiven Herausbildung der sportlichen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft.
Die Trainingsmethodik bestimmt damit den Weg der Erfüllung des Trainingszieles, die Art und Weise des Aufbaus, die Planung und Steuerung, Organisation und Gestaltung des Trainingsprozesses. Sie wird wesentlich von Trainingszielen und Trainingsinhalten geprägt (Relation ZielInhalt- Methode- Mittel).
2. Primär methodisch orientierter Teil (Teildisziplin) der Trainingswissenschaft und unmittelbares Bindeglied zur Praxis des sportlichen Trainings.

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Trainingshilfsgerät

Gerät oder Gerätesystem, das geeignet ist, die athletische, technische oder taktische Ausbildung zu unterstützen und verbessern zu helfen.

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Trainings- und Wettkampfsystem

Gesamtheit der Grundelemente des systematisch organisierten und geführten Trainings- und Wettkampfprozesses und die zwischen diesen Elementen bestehenden Wechselbeziehungen in einer Sportart und darüber hinaus im Gesamtbereich oder in Teilbereichen des Leistungssports.

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Training

Rationelle, systematische Einwirkung auf die Leistungspotenzen von Menschen durch effektive Maßnahmen, Methoden und Verfahren sowie ein hohes Maß an Eigenaktivität und Übungstätigkeit zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit, der Vervollkommnung spezialisierter Tätigkeiten bzw. der Optimierung von Handlungs- und Verhaltensweisen.

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Tempolauf

1. Trainingsmittel in Verbindung mit der Wiederholungsmethode sowie mit der intensiven und extensiven Intervallmethode zur Entwicklung der Ausdauerfähigkeiten.
2. Kennzeichnung der Taktik eines Läufers, der aufgrund seiner individuellen Stärke (Tempohärte) und Schwäche (relativ geringes Spurtvermögen) durch relativ gleichmäßig hohes Tempo von Beginn an die Siegentscheidung durch einen Spurt verhindern will.

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Tandoku Renshu

Imitationsübungen zur Ausführung von judospezifischen Bewegungsabläufen bzw. Teilen davon ohne Partner (sog. Schattenjudo).

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Höhensonne

Bezeichnung für natürliche oder künstliche Bestrahlung des menschlichen Körpers mit ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen).

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