Rennmaschine

Spezielles Fahrrad für den Straßen- und Bahnradsport.

Straßenrennrad: In der gesamten Konstruktion besonders leicht, aber stabil gebaute Rennmaschine. Die Masse beträgt etwa 8-10 kg. Um die Rollreibung möglichst gering zu halten, werden Schlauchreifen benutzt, die nur 200-300 g wiegen. Das Bremsen erfolgt über zwei unabhängig voneinander funktionierende Felgenbremsen. Der Lenker ist so gestaltet, daß die Sportler in allen Wettkampfsituationen eine optimale Fahrposition einnehmen können. Zur Verringerung der Luftwiderstandskraft werden die einzelnen Teile des Straßenrennrades aerodynamisch gestaltet. Für die Konstruktion des Straßenrades gibt es von der internationalen Radsportföderation Grundmaße, die eingehalten werden müssen. Bahnrennrad: Es besitzt keine Gangschaltung, keine Bremsen und keinen Freilauf. Dadurch ist ein Bahnrad wesentlich leichter als ein Straßenrad, etwa 5-6 kg. Aufgrund des glatten Fahrbelags (Beton- bzw. Holzbahn) können sehr schmale und leichte Reifen benutzt werden. Für die Bahndisziplinen (Sprint, 1000-m-Zeitfahren, 4000-m-Verfolgungsfahren, Punktefahren, Steherrennen) gibt es spezielle Rennmaschinen. Sie sind für den Hochleistungsbereich aerodynamisch günstig konstruiert und bestehen in der modernsten Form aus Kohlestoffasern (Karbonfasern). [20]

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