Bewegungskombination

1. Strukturvariante von Bewegungen, bei der zwei oder mehrere einander nebengeordnete Zielstellungen durch die sukzessive oder simultane Verbindung strukturell verschiedenartiger Bewegungen realisiert werden.

Die Verbindung ist dabei so eng, daß die aneinandergereihten Bewegungsformen in bestimmten angrenzenden Teilen miteinander verschmelzen. Diese strukturelle Verbindung bedarf in der sporttechnischen Ausbildung besonderer Schulung.

2. Spielsportarten: Zweckmäßige Verbindung mehrerer selbständiger Bewegungsfertigkeiten zu einer geschlossenen Handlung, in der die Teilbewegungen entweder zeitlich nacheinander (sukzessiv) oder gleichzeitig (simultan), stets aber zielgerichtet und aufeinander abgestimmt vollzogen werden.

Die Spielmotorik wird durch ständige Aufeinanderfolge von azyklischen Bewegungen und Bewegungskombinationen charakterisiert. Die Beurteilung nach dem äußeren Erscheinungsbild orientiert an Merkmalen, die jedoch beim situationsbedingten Bewegungsvollzug in den Sportspielen sehr unterschiedlich sein können. Es muß vorausgesetzt werden, daß mit der Wahl und Anwendung jeder Bewegungskombination die speziellen taktischen Erfordernisse der jeweiligen Spielsituation vom Ausführenden vorausgenommen wurden und sich in der Ausführung widerspiegeln. [19; 62; 12]

Kombinationsfähigkeit

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