Cooper-Test

Sportmotorischer Test zur Ermittlung des Ausprägungsgrades der Ausdauerfähigkeit, wie sie vor allem in der Laufausdauer zum Ausdruck kommt.

Die sportmotorische Aufgabe besteht in folgendem: In der Laufzeit von 12 Minuten soll – entsprechend den individuellen Möglichkeiten – eine möglichst lange Laufstrecke im Dauerlauf zurückgelegt werden. Die in dieser Zeit absolvierte Laufstrecke ergibt den erzielten Testwert. Der Cooper-Test sollte zweckmäßigerweise auf einer 400-m-Laufbahn durchgeführt werden, auf dem die 100-m-Strecken markiert sind. Die in 12 Minuten erreichte Gesamtstrecke kann man an der Summe der bewältigten 100-m-Strecken plus der Meteranzahl zwischen der letzten 100-m-Markierung und den dann gemessenen Metern feststellen. Von BLOSS wird folgende Bewertung bei Leistungsüberprüfungen von Sportanfängern vorgeschlagen (s. untenstehende Tabelle). Zweckmäßig ist es auch, nach dem Lauf, dann nach der 1. und 3. Minute, die Pulsfrequenz zu messen und zu registrieren. Dadurch kann man auch die Ausbelastung und den Erholungswert einschätzen. Der Cooper-Test ist international in der Praxis weit verbreitet. In sportwissenschaftlicher Bewertung besteht häufig Zurückhaltung. [68]

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