Federball

Ein dem Tennis ähnliches Rückschlagspiel, bei dem zwei Einzelspieler oder zwei Paare (Doppel) einen Federball über ein Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte schlagen, wobei der Ball dabei nicht den Boden berühren darf.

Im Doppel ist, außer beim ersten Rückschlag, die Schlagreihenfolge der Partner beliebig.

Der Ursprung des Federballs findet sich vor etwa 2000 Jahren in Indien. In Europa wurde es nach vereinbarten Regeln erstmalig 1872 in dem englischen Badeort Badminton gespielt.

Es wird wettkampfmäßig nur in Hallen betrieben. Alle zwei Jahre werden von der International Badminton Federation (IBF) Weltmeisterschaften ausgetragen. Das Spiel entwickelt vor allem Antritts- und Reaktionsschnelligkeit sowie Konzentrationsausdauer.

Ein Spielfeld ist 13,40 m lang und für Einzelspiele 5,18 m, für Doppelspiele 6,10 m breit. Es wird durch ein parallel zu den Grundlinien verlaufendes Netz, das in der Mitte 1,52 m hoch ist, in zwei gleiche Teile getrennt.

Turnier-Federbälle bestehen aus Kork und Gänsefedern und sind 4,7-5,5 g schwer. Bälle aus Plastmaterial müssen in ihren Eigenschaften den ersteren entsprechen. Der mit Darm- oder Kunstfasersaiten bespannte Schläger ist kleiner als ein Tennisschläger und wiegt nur etwa 130 g. Wertung: Es wird nach Punkten und Sätzen gespielt. Punkte kann nur die aufgebende Partei erzielen. Macht sie einen Fehler, verliert sie nur das Aufgaberecht.

Ein Satz geht in Männereinzel- und Doppelspielen bis zu 15 Punkten, in Fraueneinzelspielen bis zu elf Punkten bei zwei Punkten Vorsprung. Es werden zwei Gewinnsätze gespielt. Wie beim Tennis unterscheidet man Vorhand- und Rückhandschläge sowie vier grundlegende Schlagvarianten: Treibball, Überflugball, Stoppball und Schmetterball. [12]

= Badminton

Federball
Federball-Spielfeld mit verbindlichen Maßen

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