Fundamentalübungen

 Turnelemente, die Identität in der technischen Struktur und bei der grundlegenden Lösung der Bewegungsaufgabe zu einer ganzen Reihe anderer Elemente aufweisen und somit die positive Übertragung der Übungsleistung wahrscheinlich erscheinen lassen.

Ausgehend von transfertheoretischen Überlegungen bestimmte STARK 1968 im Gerätturnen experimentell eine Reihe von Fundamentalübungen, die in den Mittelpunkt der turntechnischen Ausbildung gestellt werden, weil von ihnen ein größtmöglicher Übertragungseffekt auf andere Turnelemente ausgeht. Die Transferenz von Gerät zu Gerät ist nach STARK ausgeschlossen. Fundamentalübungen haben

– eine integrierende Funktion, die sich auf den Transfereffekt bei Turnelementen identischer technischer Struktur bezieht

– eine Differenzierungsfunktion in bezug auf Turnelemente 2. Ableitung, die Lernen durch Differenzierung nutzt und kognitive Komponenten integriert

– Voraussetzungscharakter für anschließende Elemente.

Die Konzeption des lehrmethodischen Vergehens nach Fundamentalübungen findet in der Konzeption der profilbestimmenden Elemente ihre Fortsetzung. [61]

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