Lernfähigkeit motorische

Komplexe koordinative Fähigkeit; relativ verfestigte und generalisierte  Leistungsvoraussetzung zur schnellen, genauen und effektiven Aneignung und Stabilisierung neuer Bewegungsfertigkeiten.
Kriterien für die motorische Lernfähigkeit sind die Lernschnelligkeit und das Niveau der definierten motorischen Lernaufgaben oder auch die Anzahl der dafür benötigten Übungswiederholungen bzw. -einheiten. Das Niveau der motorischen Lernfähigkei wird maßgeblich durch die Bewegungserfahrungen und den Ausprägungsgrad der anderen koordinativen Fähigkeiten bestimmt. Einfluß auf die motorische Lernfähigkeit haben auch die konditionellen Fähigkeiten und habituelle Persönlichkeitseigenschaften bzw. Antriebspotenzen.
Im Trainingsprozeß erfährt die motorische Lernfähigkei eine z. T. spezifische Ausprägung entsprechend dem Typ der motorischen Aufgabenstellung in den Sportarten. Besonders in den technisch-kompositorischen Sportarten trägt die motorische Lernfähigkeit leistungsbestimmenden Charakter. Ihre Ausprägung und Vervollkommnung ist besonders im Nachwuchstraining zu betonen. [19]

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